Servlet pot Hotel Bürgschaften was ist das?

Bürgschaften was ist das?

Wenn jemand ein Kredit für eine Existenzgründung benötigt, werden in der Regel vom Kreditgeber (Banken oder Kreditinstitute) Sicherheiten gefordert. Somit kann eine Bürgschaft helfen, dass bei einem Kreditgeber ein Darlehen nicht an den nicht vorhandenen Sicherheiten scheitert.

Sinn und Zweck einer Bürgschaft

Bei dem Kreditgespräch bei dem Kreditgeber (also Bank oder Kreditinstitut) wird auch über die Sicherheiten gesprochen, welche die Bank für den Kredit verlangt. Solche Sicherheiten können zum Beispiel Grundstücke, Lebensversicherungen oder Aktien des Existenzgründers sein. damit dann die Bank im Fall von Problemen bei der Kreditrückzahlung auf die vorhandenen Sicherheiten zurückgreifen kann. Somit kann dann die Bank beim Kreditausfall eine Kompensation bei deren Verwertung erreichen.

Sollte der Existenzgründer nicht über solche Sicherheiten verfügen, kann der Kreditantrag abgelehnt werden. Hier sind dann Bürgschaften eine Alternative. Auch wenn Fördermittel vom Existenzgründer beantragt werden, ist hier für die Gewährung dieser Fördermittel teilweise eine Bürgschaft eine Voraussetzung.

Private Bürgschaft oder eine Bürgschaft über eine Bürgschaftsbank

Private Bürgschaft

Anstelle des Existenzgründers können auch Bekannte sowie Familienmitglieder für den Kredit eine Bürgschaft mit deren Vermögenswerten zur Verfügung stellen. Das Problem dabei könnte sein, dass hier eventuell freundschaftliche und familiäre Belastungen Einfluss haben könnten.

In einem solchen Fall bei einer privaten Bürgschaft wird in der Regel eine selbstschuldnerische Bürgschaft vereinbart. Dadurch ist der Kreditgeber in der Lage, schnell an Bürgen heranzutreten, auch wenn die Zahlungsunfähigkeit noch nicht vorhanden ist. Im Unterschied dazu gibt es auch die Ausfallbürgschaft. Dort tritt die Haftung der Bürgen nur ein, wenn ein Ausfall des Kredites tatsächlich eingetreten ist.

Bürgschaft von einer Bürgschaftsbank

Die Bürgschaftsbanken der Länder bieten Freiberufler, Unternehmen oder für Existenzgründer Bürgschaften an, um zu vermeiden, dass Kredite an zu geringen Sicherheiten nicht zustande kommen. Dabei gibt es hier 2 unterschiedliche Arten.

Bei der ersten Möglichkeit ist bereits eine Hausbank vorhanden, die den Antrag für den Kredit positiv bewertet, jedoch es sind keine ausreichenden Sicherheiten vorhanden. Hier erfolgt dann der Bürgschaftsantrag von der Bürgschaftsbank aus über die Hausbank.

Bei der zweiten Möglichkeit ist noch keine Hausbank vorhanden und es sind keine ausreichenden Sicherheiten da. Hier kann dann ein Antrag über das Programm „Bürgschaft ohne Bank“ bei der Bürgschaftsbank beantragt werden und dann kann danach bei einer dortigen Zusage eine Hausbank ausgesucht werden. Dabei sind, je nach Ausführung, verschiedenartige Faktoren zu beachten.

Bei einer Bürgschaftsbank werden für eine solche Bürgschaft eine einmalige Bearbeitungsgebühr und ein Entgelt in Höhe von einem bestimmten Prozentsatz des verbürgten Betrages fällig.

Die Folgen bei einem Zahlungsausfall bei einer Bürgschaft von einer Bürgschaftsbank

Wenn der Kreditnehmer den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann, ist ein Kreditausfall vorhanden. Einen Ausfall wird zunächst von der Hausbank und der Bürgschaftsbank geteilt (Beispiel 80 Prozent Bürgschaftsbank und 20 Prozent Hausbank). Sollten noch Sicherheiten vorhanden sind, werden die Sicherheiten verwertet und der Erlös wird zwischen der Hausbank und der Bürgschaftsbank geteilt. In einem weiteren Schritt versuchen dann beide Banken eine Einigung über die Rückzahlung eines eventuell noch ausstehenden Betrages mit dem Kreditnehmer zu erzielen.

Bürgschaftsbanken vergeben alternativ bei Existenzgründungen auch eine Ausfallgarantie oder eine Garantie. Dabei wird auch hier nur ein bestimmter Anteil des erforderlichen Betrages garantiert.

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